Anne Wodtcke

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Inhaltsverzeichnis

Lebenslauf

  • 1975 geboren in Stadt/Region
  • 1995 - 2000 Ausbildung/ Studium / etc.

Preise, Stipendien, Förderungen

  • 2008 Stipendium Stiftung, Ort

Werke

Arbeitsformen

SKULPTURALE HANDLUNGEN – Aktion – Performance - Installation In den aktuellen Arbeiten lotet Anne Wodtcke die Grenzbereiche zwischen Aktion, Performance und Skulptur aus. In Versuchsanordnungen erforscht sie auf konzeptionelle und experimentelle Weise einfache, reduzierte Körperbewegungen auf ihr skulpturales Potential. Dabei interessiert sie die Entstehung von Skulptur an sich, sowie die Vorgänge skulpturaler Art, die zwischen und mit den Dingen und Menschen geschehen. Die zeitliche Ausdehnung der Handlung ist dabei abhängig von ihrem Durchhaltevermögen und der Belastbarkeit des eingesetzten Materials. Der Ausgang des Experiments ist immer offen, das Scheitern bleibt immer Option. Gekennzeichnet sind diese ephemeren Skulpturen durch z.T. ungewöhnliche Körperhaltungen – dokumentiert werden sie (zum Teil mit Selbstauslöser) in Foto und/ oder Video; zum Teil sind sie von vornherein als Videoperformance angelegt bzw. als mixed - media -Installation. Werkstoffe sind im Moment- neben Papier – Stühle, Sockel, Reifenschläuche bzw. Reifen und ihr eigener Körper, den sie als formbildendes Element integriert. In ihren neuen Arbeiten ergeben sich vielfältige Bezüge zu aktuellen kulturellen Phänomenen wie visuellem Konsum und reduzierte Wahrnehmung, Virtualität und Entwertung, Dinghaftigkeit und Körperlichkeit.

Schon in früheren Arbeiten, wie z.B. der Installation „Column Curtain“, 2003 habe ich Papier als bildhauerisches Material verwendet. Von diesem anfänglichen eher bildhauerischen Ansatz kam ich über die Beschäftigung mit Skulptur /menschlicher Figur zu den „Handlungsformen von Skulptur“ (Susanne Prinz). Während ich lange Zeit überwiegend alleine im Atelier gearbeitet habe, steht für mich jetzt die unmittelbare Interaktion mit dem Gegenüber (Besucher/Publikum/Passant/ Kollege) im Vordergrund, wie z.B. bei meinen performativen Interventionen und Aktionen im Innen- oder Außenraum. (s. Kunsträume Landshut 2008; Aktion „All you can see is all you can´t see „ 2007 (s. Galerie en passant, Berlin-Mitte); delegierte Aktion „departure“ 2008 am Potsdamer Platz, Berlin. In Zusammenarbeit mit der Münchner Performerin Ruth Geiersberger ist 2008 die peformative Intervention „sculpture is (e)motion“ entstanden; u.a.liest Ruth Geiersberger dabei aus Yoko Ogawas Roman “Liebe am Papierrand” und tritt über das Geräuschhafte von Papier und Wort mit mir in Kontakt......- eine KÖRPER-LAUT-SKULPTUR. Weitere Interventionen wie z.B. „räumen“ 2009 in der Platform3 sowie der Galerie Christa Burger, München folgten.

Weblinks

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